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Zu einer der bekanntesten Chefköchen in der Hamburger Hansestadt gehört der 58-Jährige Michael Wollenberg, welcher in der Hamburger Küche eine kleine Legende unter den Köchen ist.

Zu einer der bekanntesten Chefköchen in der Hamburger Hansestadt gehört der 58-Jährige Michael Wollenberg, welcher in der Hamburger Küche eine kleine Legende unter den Köchen ist.
Sein Talent ist schon in seinen Jugendjahren ziemlich aufgefallen und er fing früh an, seine Leidenschaft zu seinem Beruf zu machen. Angefangen mit einer Ausbildung im Atlantic-Hotel kurbelte er den Kochwettbewerb in Hamburg schon richtig an und gewann einige Preise. Mit gerade einmal 19 Jahren war er Sieger der Auszubildenden im Wettbewerb „Goldene Bratpfanne“ und nur ein Jahr später gewann er den ersten Platz in der „Hamburger Jugendmeisterschaft“ und sogar in der „Deutschen Jugendmeisterschaft“ in Berlin. Darauf folgten dann noch Preise wie Vize-Weltmeister im internationalen Wettbewerb Commis Rotisseur in Venedig und die Auszeichnung „Deutscher Meister der Jungköche“ in Koblenz. Neben der Deutschen Meisterschaft der Jungköche und Michelin-Sternen folgte die faszinierende Auszeichnung „Prix de Poisson Bocuse“ in Gold und somit wurde Michael zum besten Fischkoch der Welt gekürt.
Eins ist wohl klar, Michael Wollenberg weiß wie man dem Kochlöffel rührt und seinen Gästen eine Geschmacksexplosion vom feinsten liefert. Er ist ein Arbeitstier und dabei auch noch sehr charmant. Sein Raketenstart gelingt ihm in der Gourmet-Wüste Harburgs im Restaurant Marinas. Er führte das Marinas zum ersten Sterne-Restaurant in Harburg, woraufhin zwei Jahre später dann der Michelin-Stern mit einem Umsatz von sechs Millionen Mark folgte. Michael Wollenberg wurde zum Star. Aus dem Marinas stieg der Sternekoch aus und setzte künftig auf das nach ihm benannte Restaurant mit Nachtclub an der Alster „Das Wollenberg“. Für sechs Millionen Mark entsteht 1998 in der ehemaligen „Insel“ Diskothek am Alsterufer das Wollenberg auf vier Etagen mit zwei Nobelrestaurants, Bars und Disco. Nur ein Jahr später folgte schon der Michelin-Stern.
Der Spitzenkoch hatte neben seinen Erfolgen natürlich auch immer Hindernisse und Herausforderungen. In seinem Restaurant „Das Wollenberg“, hatte er eine Krawattenpflicht für die Herren eingeführt, was die Gesellschaft nicht so spaßig fand. Das VIP- und Promi-Restaurant ist zwar sehr beliebt, jedoch muss Wollenberg den Krawattenzwang im Jahre 1998 zurück ziehen.
Ein Jahr später verliert sein zweites Standbein, das Marinas, den Michelin-Stern. Seit dem Michael dort nicht mehr kocht, hat das Restaurant seine Würze verloren. Im Jahre 2003 ziehte er sich dann komplett aus dem Marinas zurück. Auch vor die Tür des Wellenbergs setzte er aufgrund gesundheitlicher Probleme den Event-Manager Michael Ammer. Es folgte eine Renovierung und ein neues Konzept der Event Agentur „Park-Projekte. Das Wollenberg lief weiterhin gut und es klappte mit dem Michelin-Stern. Im November 2003 ließ sich Michael Wollenberg vom offiziellen HSV-Arzt Dr. Gerold Schwartz behandeln. Die ziemlich unregelmäßigen Arbeitszeiten von teilweise morgens um 7 Uhr bis in den späten Abend, waren für den damals 39-Jährigen etwas zu viel. „Ich habe gemerkt, dass es so nicht weitergeht“ sagt der Fischkoch Weltmeister. Wollenberg behält seinen Anteil von 30 Prozent, Unternehmer Hagen Rickman 20 Prozent, Braininvestor Dieter Becker 20 Prozent, der Geschäftsmann Ian K. Karan zehn Prozent und ein weiterer Hamburger Manager die restlichen 20 Prozent.
Nach einiger Zeit was Micheal Wollenberg dann glücklicherweise aber wieder fit und übernahm im Jahre 2005 das Restaurant Wattkorn in Langenhorn. Das norddeutsche Restaurant verspricht eine gemütliche Atmosphäre mit super Location und Norddeutschen Spezialitäten und Klassiker vom feinsten. Gerade im Frühling und Sommer, ist das Restaurant aufgrund seiner Terrasse und dem idyllischen Garten ein großer Erfolg. Nicht vom breitschultrigen Türsteher, sondern von zwei frechen Graupapageien werden die Gäste hier begrüßt. Michael ist glücklich und hat sich nach seiner Rückkehr verändert. Der Fischkoch erzählt, wie Auszeichnungen und Schickeriagesellschaften ihn nicht mehr interessieren. Stattdessen hat er angefangen sein Leben mit Reisen zu füllen, um die Welt zu erkunden. Er reist gern nach Afrika im dort zu jagen. Zudem hat er es endlich geschafft sein lang ersehntes Kochbuch fertigzustellen.
Im „Richtig Wild“, einem Kochbuch mit Wildrezepten, verrät Wollenberg gemeinsam mit Küchenchef Michael Scherer seine besten Wildrezepte. Klassiker wir Hamburger Rundstück vom Wildbraten oder Birnen, Bohnen und Speck, wie auch Finessen und Wildentenbrust mit Rhababerconfit oder Baumkuchen, dürfen nicht fehlen. Das Fleisch für seine Gerichte schießt Wollenberg sich in der Regel selbst. Er hat eine kleine Leidenschaft fürs Jagen entwickelt, seit dem er die Zeit dazu findet.
Im Jahre 2019 hatte Michael Wollenberg einige Probleme mit dem Staat. Wegen merhfachem Verstoß gegen Lebensmittel- und und dem Futtermittelgesetzbuch, hat die Staatsanwaltschaft den Hamburger Spitzenkoch vor das Amtsgericht in Barmbek gebracht. Den Anklagevorwurd, dass Sushi mindestens 24 Stunden vor der Verarbeitung bei einer Temperatur von 20 Grad eingefroren sei, weist der Gourmetkoch zurück. Die ständige Kontrolle geht Micheal Wollenberg so langsam richtig auf die Nerven. „Ich frage mich wirklich manchmal, wie lange man sich diesen Ärger mit den Behörden noch antun möchte. Denn schließlich will ich mich nicht mit den Behörden herumschlagen, sondern in erster Linie ein exzellenter Koch und Gastgeber sein.“, sagt er.
Seine zwei Lokale der Eichenkrug in Volksdorf und das Fischrestaurant Marlin gibt er auf. Damit er sich nun auf das Wattkorn konzentrieren kann. „Ich werde mich künftig auf mein Restaurant Wattkorn an der Tangstedter Landstraße konzentrieren. Das mache ich schon seit 15 Jahren und werde auch die Option ziehen, den Mietvertrag um zehn oder 15 Jahre zu verlängern“, sagte der Spitzenkoch.
Michael Wollenberg behält sein Privatleben gerne für sich. Trotzdem weiß man einiges über den Spitzenkoch. Eine junge Frau namens Melanie hat den Koch wieder an Liebe glauben lassen. Seit mehr als 15 Jahren sind die beiden vermutlich ein Paar. Kennengelernt hat sich das Pärchen in der freien Natur bei einem Spaziergang mit ihren Hunden Odin und Rüdiger im nahe gelegenen Raakmoor. Melanie ist Tochter eines Jägers und wohnt nun zusammen mit Michael über dem Restaurant an der Tangstedter Landstraße. Sie arbeitet auch in dem auf rustikale Küche hoher ökologischer Qualität spezialisierten Betrieb. Ob die beiden heute noch zusammen sind und was aus den beiden geworden ist, ist unklar. Im Jahre 2008 war sich Wollenberg aber sicher, dies könnte seine erste Ehefrau werden, trotz schon vorhandenen 12-Jährigen Tochter.
Um etwas mehr über den Hamburger Spitzenkoch zu erfahren, würden wir uns freuen ihm demnächst bei Bloggercube begrüßen zu dürfen. Für coole Rezepte oder einzigartige Kochtips, hätten Amateure die Möglichkeit zusammen mit einem Sternekoch zu quatschen.
#MichaelWollenberg #Wattkorn #HamburgerKüche

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