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Um mehr über Kevin Johnson heute zu erfahren, hoffen wir den Profiboxer bald bei Bloggercube begrüßen zu dürfen. Da der Kämpfer auf den sozialen Medien nicht viel unterwegs ist, wäre dies eine hervorragende Möglichkeit mit Kevin zu quatschen.

Der US-Amerikanische Profiboxer Kevin Blue Johnson wurde am 07. September 1979 in Asbury Park in New Jersey in den USA geboren. Damit ist er heute schon 43 Jahre alt, was ihn aber nicht davon abhält, nach wie vor regelmäßig im Ring tätig zu sein. Johnson ist 1.91 Meter groß und wiegt ungefähr 112 Kilogramm. Damit gehört er zu der Gewichtsklasse Schwergewicht im Boxsport. Sein Kampfname beim Boxen ist „Kingpin“. Anders als viele andere erfolgreiche Profiboxer, fing er erst mit 18 Jahren mit dem Sport an. Davor war eine abgeschlossene Schulbildung seine Priorität. Er wollte unbedingt die Highschool beenden, damit er falls es mit dem Boxen nicht klappt, eine Absicherung hat. Durch den späteren Einstieg in den Sport hatte er jedoch keinen Nachteil, denn er arbeitete hart, trainierte viel und war nach kürzester Zeit mindestens auf dem selben Stand, wie andere Boxer. In dieser Anfangszeit hatte er insgesamt sechzehn Amateurkämpfe, wovon er stolze vierzehn gewann. Der Rechtshändler wohnt heute in Lawrenceville in Georgia in den USA.
Aufgewachsen ist der Profiboxer ohne Vater in einem üblen Viertel in New Jersey. Seine alleinerziehende Mutter und seine Großmutter taten alles dafür, den sieben Geschwistern ein schönes Leben mit wenig Geld zu ermöglichen. Bis heute ist Kevin für diese Zeit unglaublich dankbar. Seine Priorität und auch die seiner Geschwister lag immer für ihn in seine Schulbildung, weshalb er auch erst nach seinem Abschluss mit Sport anfing und seine Leidenschaft kennenlernte. Einer seiner Brüder ist heute Anwalt, ein anderer Arzt. Die Kinder machen ihre Familie und Mutter stolz. Auch wenn Kevin Johnson lange das schwarze Schaf der Geschwister war, ist er heute der Star der Familie. Im Jugendalter trieb er sich viel mit Drogensüchtigen und Delinquenten auf der Strasse herum. Johnson betont deshalb immer wieder, dass er sich sicher ist, dass er weit mehr Erfahrung in Straßenkämpfen als der ein oder anderer Welt-Profiboxer besitzt. Er ist auf eigene Faust von der Straße bis ganz nach oben gekommen.
Zu dem Privatleben des Profiboxers ist nicht viel aktuelles bekannt. Was man jedoch weiß, ist dass Johnson keinen leichten Start in die Box-Karriere hatte. Mit 17 Jahren fing er an zu trainieren. Kurz nachdem er 2002 ein paar Amateurkämpfe hatte, gab es eine Auseinandersetzung auf der Straße, bei dem der angehende Profiboxer einen Mann derart zusammenschlug, dass dieser schwere Verletzungen davontrug. Daraufhin wurde Johnson zu 18 Monaten Haft verurteilt. Damals ging für ihn eine Welt unter, weil die Strafe bedeutete, dass er seine kleine Tochter Fatimah nicht mehr sehen konnte, die damals erst drei Jahre alt war. Nachdem er entlassen wurde, passierte der nächste schwere Schicksalsschlag für Johnson; seine damalige Freundin und die Mutter der gemeinsamen Tochter starb bei einem schlimmen Autounfall. Wegen seiner Vergangenheit musste Johnson hart für das Sorgerecht kämpfen. Das Gericht war unsicher, ob er für ein kleines Mädchen sorgen kann. Glücklicherweise durfte er seine Tochter behalten und großziehen. Er sagte damals, dass das Gefängnis ihn verändert habe und er jetzt wüsste, was für ein Mensch er sein will.
Während dieses Prozesses, blieb Kevin Johnson jedoch stark und nutzte den Boxsport als Ablenkung. Er intensivierte das Box-Training und bekam einen neuen Trainer. Das frühere Schwergewicht Larry Holmes brachte Johnson im Jahre 2003 auf seinen ersten Profikampf. Sein Debüt als Profiboxer hatte er dann mit 24 Jahren. Seinen ersten Kampf in der Profi-Liga hatte er am 13. Februar 2003, bei dem er in der vierten Runde ein K.O erzielen konnte. Ab dem Zeitpunkt ging alles sehr schnell und Johnson würde bereits zu seinem vierten Profikampf gegen den ziemlich erfahrenen Boxer Usbeken Timur eingeteilt, welcher damals dreizehn Kämpfe hintereinander gewonnen hatte. Johnson erzielte bei diesem Duell immerhin ein unentschieden. Neben dem Sport widmet er natürlich weiterhin sein ganzes Leben seiner Tochter. Ein Boxer habe auch immer eine weiche Seite und Johnsons ist seine geliebte Tochter.
Seit dem kämpfte er gegen und besiegte unter anderem im Jahre 2008 Bruce Seldon in Atlantic City, ein sehr bekannter Profiboxer, der in den 1990ern kurzzeitig WBA-Weltmeister im Schwergewicht war und zuvor gegen den ebenfalls weltbekannten Profiboxer Mike Tyson gekämpft hat.
Im Jahre 2009 rückte Johnson dann auf Platz sechs in der WBC-Rangliste auf. Im selben Jahr wurde er zu der WBC-Weltmeisterschaft eingeladen und bekam so die Möglichkeit, gegen den berühmten Profiboxer Vitali Klitschko anzutreten. Johnson war sehr überzeugt und sagte; “Wenn man die Straßenkämpfe mitzählt, habe ich weitaus mehr Erfahrung, als Klitschko. Leider konnte er trotz allem diesen Kampf nicht gewinnen, weil er am Ellbogen verletzt war und seinen meist genutzten Schlag, die Führhand, zu wenig einsetzen konnte. Aber allein die Tatsache, dass er ganze zwölf Runden mit Klitschko im Ring stand, war schon ziemlich beeindruckend und gut für Johnsons Image als Boxer. Nicht viele haben es vorher geschafft, gegen den weltberühmten Klitschko so lange im Ring zu stehen.
Insgesamt hatte Kevin Johnson 56 Kämpfe in der Profi-Liga, wovon er 35 gewonnen und 20 verloren hat. Seine letzten zwei Kämpfe fanden in Hamburg statt.
Am 30. Mai 2015 stand Kevin im Ring gegen Anthony Joshua, seinen bisherigen vermutlich stärksten Gegner. Der britische Olympiasieger von 2012 im Superschwergewicht schlug oft und hart zu, woraufhin der Referee nach der zweiten Runde den Fight abbrechen musste.
Nach der langen Corona Pause, sah man Kevin Johnson dieses Jahr im „ECB Gym Boxing“ in Hamburg, wo er gegen Boxer Victor Faust die Hände schlug oder beim SES Boxing mit den Schwergewichtlern. Sein letzter Kampf war gegen Andre Bunga am 24. September 2022, welches mit einem Unentschieden durch eine geteilte Punktentscheidung zu Ende ging.
Um mehr über Kevin Johnson heute zu erfahren, hoffen wir den Profiboxer bald bei Bloggercube begrüßen zu dürfen. Dort hätten viele Fans die Möglichkeit ein privates Gespräch mit Johnson zu führen und ganz persönliche Fragen zu stellen. Da der Kämpfer auf den sozialen Medien nicht viel unterwegs ist, wäre dies eine hervorragende Möglichkeit mit Kevin zu quatschen. Darüber hinaus, können Amateur Boxer, ihn nach Tipps und Tricks fragen. Bloggercube ermöglicht Fans über eine Video-, Anruf- oder Chat-Funktion mit seinen Idolen zu auf direktem Wege kommunizieren.
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