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Der Ex-Fußballprofi, der noch mit über 40 auf dem Platz steht - Morike Sako

Morike Sako blickt auf insgesamt 67 Einsätze (sechs Tore) in der 2. Bundesliga für den FC St. Pauli und Arminia Bielefeld zurück.

Der Ex-Fußballprofi, der noch mit über 40 auf dem Platz steht - Morike Sako

Morike Sako ist ein ehemaliger französischer Fußballspieler, der auf dem Platz immer alles gegeben hat. Bekannt war er für seine Größe und seine unglaubliche Technik. Der 2.02 Meter große Stürmer hat Vorfahren aus Mali, wurde aber in der Stadt der Liebe, Paris geboren. Mit seinem Spitznamen „Mo“ spielte er in der zweiten Bundesliga für viele Jahre.

Schon früh entdeckte Morike sein Talent und sein Interesse an der Sportart Fußball. Im Kindesalter sah er es immer als Hobby an, bis er dann seine fußballerische Ausbildung bei der Union Sportive d`lvry, einem Verein aus Ivry-sur-Seine, einem Verein an der südöstlichen Stadtgrenze von Paris, machte. Im Jahre 2004 wechselte er für eine Saison zum Schweizer Zweitligisten SR Delémont. Dort fing seine Karriere so richtig an. Ein Jahr später zog es ihn nach England, so wie viele französische Fußballer, wo er für den Verein Torquay United in der Football League gespielt hat.

Morike Sako wurde in der Saisonvorbereitung als Innenverteidiger eingesetzt, wechselte jedoch in der Frühphase der Saison auf die Position des Mittelstürmers. Im Verlauf der Spielzeit spielte er hauptsächlich im zentralen Mittelfeld. Aufgrund von Ausdauer- und Disziplinproblemen stand er nur in zehn seiner 25 Ligaspiele von Beginn an auf dem Platz. Trotzdem trug er mit drei Saisontreffern dazu bei, dass der Verein, der zuvor stark vom Abstieg bedroht war, letztendlich den Klassenerhalt sichern konnte. Obwohl Morike Sako einen positiven Beitrag leistete, entschied sich der neuverpflichtete Trainer Ian Atkins zur Saison 2006/07 gegen eine Weiterverpflichtung Sakos.

Nachdem AFC Rochdale daraufhin reagierte, sicherte sich der Pariser Morike Sako. In den folgenden Monaten wurde er meistens als Teil eines Dreiersturms neben Keith Barker und Chris Dagnall eingesetzt und absolvierte 17 Ligaspiele, in denen er drei Tore erzielte.[2] Im Dezember 2006 erhielt Sako die Mitteilung, dass Rochdale seinen Kurzzeit-Vertrag nicht über das Jahresende hinaus verlängern würde. Anschließend absolvierte er ein Probetraining beim League-One-Klub AFC Bournemouth,[3] entschied sich aber überraschenderweise im Januar 2007 für einen Wechsel zum deutschen Regionalligisten FC St. Pauli.

Der FC St. Pauli ist ein deutscher Fußballverein mit Sitz in Hamburg. Der Verein wurde 1910 gegründet und ist vor allem für seine engagierte Fanbasis und seine Positionierung gegen Diskriminierung, Rassismus und Homophobie bekannt. Der FC St. Pauli spielt in der 2. Bundesliga, nachdem er in der Saison 2018/2019 aus der Bundesliga abgestiegen ist.

Morike Sako wechselte im Januar 2007 überraschend zum FC St. Pauli, der damals in der Regionalliga Nord spielte. Die Regionalliga war damals die vierte Liga im deutschen Fußballsystem.

Morike Sako kam am Millerntor-Stadion in der erfolgreichen Rückrunde regelmäßig zum Einsatz und gewann schnell die Gunst der Fans. Ende April 2007 erzielte er seine ersten beiden Pflichtspieltore für den FC St. Pauli und im Sommer desselben Jahres stieg er mit dem Verein in die 2. Bundesliga auf. Er unterzeichnete einen Vertrag über zwei Jahre. Nach einer längeren Verletzungspause bestritt er sein erstes Spiel im deutschen Profifußball Ende September 2007 gegen Borussia Mönchengladbach und erzielte drei Tage später auch seinen ersten Treffer auf diesem Niveau. Morike Sako konnte sich somit einen Namen im deutschen Fußball machen und sich in der Mannschaft etablieren.

Nach einer längeren Durststrecke gelang Morike Sako Anfang Dezember 2008 endlich wieder ein Tor. Er traf beim 2:2-Unentschieden gegen TuS Koblenz (Endstand 3:2). Im Sommer 2010 entschied sich der FC St. Pauli, der gerade in die Bundesliga aufgestiegen war, den Vertrag mit ihm nicht zu verlängern. Damit verließ Sako den Verein nach insgesamt acht Toren in 71 Einsätzen. Die Zeit beim St.Pauli war für Morike eine unvergessliche Zeit und er schätzt bis heute die Fans die ihn damals unterstützt haben.

Ab August trainierte er mit dem finanziell angeschlagenen Zweitligisten Arminia Bielefeld und unterschrieb Anfang September schließlich einen Ein-Jahres-Vertrag. Nach dem Abstieg der Arminia aus der 2. Bundesliga am Ende der Saison 2010/11 erhielt Sako keinen neuen Vertrag und verließ den Verein.

Trotz einiger Probetrainings, einschließlich eines im Oktober 2012 beim Drittligisten FC Hansa Rostock unter Trainer Marc Fascher, blieb Morike Sako ohne Erfolg. Nach zwei Jahren ohne Verein erhielt der Stürmer schließlich am 19. September 2013 einen Einjahresvertrag beim KSV Hessen Kassel, der jedoch im Sommer 2014 nicht verlängert wurde. Nach weiteren sechs Monaten ohne Verein unterzeichnete Sako am 27. Januar 2015 einen Vertrag bis zum Saisonende beim ambitionierten Nord-Regionalligisten Eintracht Norderstedt.

Auch im Alter von 40 Jahren spielt "Mo" immer noch regelmäßig Pflichtspiele. In der Saison 2021/2022 trat er für den Kreisligisten FC Hamburger Berg auf St. Pauli an, für den er auch schon in der abgebrochenen Vorsaison zum Einsatz gekommen war.

Morike Sako blickt auf insgesamt 67 Einsätze (sechs Tore) in der 2. Bundesliga für den FC St. Pauli und Arminia Bielefeld zurück. Eigentlich hatte er seine aktive Karriere im Sommer 2015 bei Eintracht Norderstedt beendet. Doch plötzlich stand der großgewachsene Stürmer in der Startaufstellung des FC Hamburger Berg im Pokalspiel gegen den zwei Klassen höher spielenden Gast aus Heidgraben! "Das ist bereits seine zweite Saison bei uns", verriet Trainer Gerd Kruspe. In der vorherigen Saison hatte Sako in den ersten vier Spielen für den Underdog aus der Kreisklasse gespielt. Für den Verein ist es eine große Ehre Morike Sako dabei zu haben. Der Ex-Profi steht noch in seinen 40er Jahren 90 Minuten auf dem Platz und gibt alles.

Der ehemalige Profi-Fußballer Morike Sako landete eher zufällig beim Club in der zweitniedrigsten Hamburger Spielklasse. Zur damaligen Zeit war er bei einem südkoreanischen Software-Unternehmen beschäftigt, bei dem einige seiner Arbeitskollegen dem "Berg"-Verein beitraten und ihn zum Training mitnahmen. Der 40-jährige Sako fand schnell Gefallen an der multikulturellen Mannschaft. "Bei uns wird nicht viel Deutsch gesprochen, was gut und anders ist. Es verleiht der Stimmung und dem Verein eine besondere Atmosphäre", erklärt der ehemalige Stürmer von St. Pauli. Bevor er wieder mit dem Vereinsfußball begann, spielte Sako sogar in einer Freizeitliga für eine Betriebsmannschaft.

Das endgültige Aufhören und die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen, kam für den Angreifer nie infrage. "Ich habe zwei kleine Kinder, die Fußball lieben. Ich kann nicht einfach auf der Couch sitzen und nicht mitspielen. Ich liebe den Fußball und lebe den Fußball. Solange ich noch stehen kann, werde ich auf dem Platz stehen und Spaß haben", erklärt der französische Spieler.

Das ist genau das wofür ihn die Fans bewundern. Er gehört zu den prominentesten Ex-Profis im Hamburger Amateurfußball und ist bis heute noch sehr beliebt. Wir hoffen ihn bald auf Bloggercube begrüßen zu dürfen.

#morikesako #bloggercube

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